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Geschichte und Geschichten des Dresdner Gastgewerbes über zwei Weltkriege
Rudolf Hoppe - die Erfolgsgeschichte eines Dresdner Gastronomen
Der TVD e. V. hat als Herausgeber das zur Frankfurter Buchmesse ausgezeichnete Buch unseres Stellvertretenden  Vorsitzenden Manfred Wille "Dresdner Gastlichkeit – von den Anfängen bis zur Gegenwart" begleitet. Jetzt bereitet Manfred Wille auf der Grundlage der "Sammlung Hoppe" ein Buch unter dem Titel:
 
Geschichte und Geschichten des Dresdner Gastgewerbes über zwei Weltkriege
-   Rudolf Hoppe - die Erfolgsgeschichte eines Dresdner Gastronomen -
vor.
Es belegt mit etwa 200 abgebildeten Dokumenten die Dresdner Gastronomiegeschichte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1950. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Gastronomen-Dynastie Hoppe und der legendäre „Hoppe-Keller“, sondern vor allem die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen, denen sich Gastronomen in dieser Zeit stellen mussten.
 
Die den Gliederungspunkten zugeordneten Inhaltsangaben sollen die inhaltliche Aussage transparenter machen:
 
Aufstrebendes Dresden
-In welche Zeit hinein wurde Theodor Hoppe geboren
-Entwicklung des Dresdner Gastgewerbes in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
-Dresden wird zur Fremdenverkehrsstadt
 
Theodor Hoppe – ein Küchenmeister und Bahnhofsrestaurateur um die Jahrhundertwende
-Vom Koch in Grells Weinstuben zum Küchendirektor des neuen Hauptbahnhofs
-Eine Laufbahn vom Koch zum deutschlandweit anerkannten Gastronomen
-Die 1. Internationale Hygieneausstellung führte touristisch zu einem „Jahr des Heils“
-Eine neue Ausgehkultur befördert das Gastgewerbe
-Herbe Einschnitte im 1. Weltkrieg auch für die Gäste
 
Der Start des Rudolf Hoppe in das Berufsleben
-Die Kochlehre im renommierten Palasthotel Weber in Dresden
-Ein ehrgeiziger Sohn auf den Spuren des Vaters
-Als Jungkoch auf Wanderschaft in Schweden, Italien und Frankreich
 
Episoden eines Weltkriegsteilnehmers
-Kriegseuphorie - „Es ist wie eine Sängerfahrt zum Schützenfest – aber nie wie Krieg...“
-Erfahrungen in Schützengräben in Flandern
-Krieg und Freundschaften in europäischen Ländern
-Ein Feldpost-Album dokumentiert den Verlauf des 1. Weltkrieges
-Hunger macht findig – Zootiere als Leckerbissen
 
Gastronomische Philosophie, Qualität und Kreativität – Hoppes Erfolgskonzept
-Von der Wärmestube der Droschkenkutscher zum -Hoppe-Keller
-Die nie ermüdende Kreativität Rudolf
-Dresden-Neustadt „war mehr als ein Bahnhof“
-Jedem Gaste recht getan – ist eine Kunst, die Hoppe kann – wenn...
-„Leitfaden für Hoppe-Gäste“
-Hoppes Philosophie gegenüber seinen Gästen
-Berühmte Gäste im Hoppe-Keller
 
Von den 20er Jahren bis zum zweiten Weltkrieg
-Die schweren Zeiten der Weltwirtschaftskrise
-Speisekarten über Jahrzehnte als Dokumente
-Höhen und Tiefen in der Arbeit eines Bahnhofswirtes
-Fleischlose Tage, Eintopfsonntag, Feldküchentage
-Die Kriegstransporte stellen extreme Anforderungen
-Von KdF-Zügen, Judentransporten und der Versorgung von „Russenfrauen“
-Zwangsarbeiter von 11 Nationen arbeiten in den Bahnhofsrestaurationen
-Trotz politischer Zwänge – Hoppes Gefühl für die Menschen
-Hoppe verhindert die Sprengung der Marienbrücke
 
Ein Gastronom in den Wirren der Zeit nach dem Kriegsende
-28 Stabbrandbomben finden ihr Ziel im Neustädter Bahnhofsrestaurant
-Entnazifizierung...
-Hoppe wird als Leiter der „Russischen Heeresverpflegungsstelle“ verpflichtet
-Die russische Küchenbrigade – und die deutschen Mädchen
-Interimsgastronomie in den Bahnbögen
-Tanz um den Maibaum 1946
-Vom Prüfungsmeister der Köche zum Totengräber
-Eine neue Idee: Hoppes Gesellschaft „Dienst am Gast“
-Eierschecke-Transfer nach Hannover
-Rudolf Hoppes Neustart bei der HO
-Mit 71 Jahren Befähigungsnachweis Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz
 
Die Erfolgsgeschichte Rudolf Hoppes – Anregungen für Gastronomen der heutigen Tage
-        Diese Kapitel enthält eine große Zahl von Handlungshilfen für heutige Gastronomen
-        Deren Zielrichtung soll lediglich durch einige im Buch angeführte Zitate angedeutet werden:
 
                „ Der Vision muss das Wagnis folgen.
                Es reicht nicht, die Treppe hinaufzustarren,
                man muss die hinaufgehen“
 
*
Brillat Savarin sagte einmal:
Lasst mich Eure Speisen kosten und spart Euch die schönen Worte über Eure Kochkünste
                                                                                                              *
„Um einen Gast zu gewinnen, braucht es oft Jahre,
um ihn zu verlieren, genügen ein paar Sekunden“
*
„Guter Service kann eine schlechte Mahlzeit retten, eine gute Mahlzeit kann jedoch keinen schlechten Service ungeschehen machen“
 
*
„Erwarte, dass Menschen besser sein können, als sie es sind.
Das hilft Ihnen, besser zu werden.
Sei nicht enttäuschte, wenn sie nicht gleich besser sind.
Das hilft ihnen, es weiter zu versuchen.“
 
*
„Sie können das beste Produkt der Welt anbieten, wenn Sie es nicht verkaufen,
bleiben Sie darauf sitzen.“
 
*
„90 % der Restaurants ...machen 90 % aller Dinge auf gleiche Weise.
Es sind die 10 %, die, anders gemacht, Erfolg bringen.“
 
*
“Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen.“
 
 
 
Eine Anlage hat das Buch auch:
 
Was Speisekarten uns erzählen – eine Darstellung der fachlichen und politischen Aussagen auf abgebildeten Original-Speisekarten von 1945 bis 1955.
 
Für wen ist es interessant:
-        für den historisch interessierten Dresdner
-        für den Gastronomen, der bereit ist „über den Tellerrand zu schauen“
-        als zeitgeschichtliche Dokumentation für jeden Touristiker, aber auch
-        als Präsent für den auslernenden Azubi oder den engagierten Mitarbeiter

  


 


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