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2010 war mit 3,5 Millionen Übernachtungen ein Rekordjahr für den Dresden-Tourismus
6,6 Prozent Steigerung gegenüber Vorjahr – Großes Wachstum aus dem Ausland

„Dresden. Kommen Sie Kunst genießen“ – Mit diesem Slogan warb die Landeshauptstadt im vergangenen Jahr, das mit 3.531.664 Übernachtungen und 1.677.295 Ankünften das beste Ergebnis für den Dresden-Tourismus brachte. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Übernachtungen insgesamt um 6,6 Prozent und die Ankünfte um 9,8 Prozent. Das Inland generierte ein Plus von 5,3 Prozent Übernachtungen und von 7,9 Prozent Ankünften gegenüber dem Vorjahr. Mit den Zuwächsen liegt die Stadt über den Werten für Sachsen (plus 3,4 Prozent Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr) und für den gesamten Deutschland-Tourismus (plus 3,2 Prozent) .

Hoher Zuwachs aus dem Ausland

Das größte Wachstum kam 2010 aus dem Ausland mit einem Plus von 12,8 Prozent in den Übernachtungen und 19,9 Prozent in den Ankünften. Noch nie waren so viele US-Amerikaner, Schweizer, Österreicher, Italiener, Russen, Franzosen, Spanier, Polen, Dänen, Tschechen und Chinesen in Dresden wie im vergangenen Jahr. Die fünf volumenstärksten Auslandsmärkte 2010, bezogen auf die Übernachtungen, sind die USA auf Platz 1 (68.100), gefolgt von der Schweiz (53.000), Österreich (49.300), Großbritannien (44.200) und Japan (40.500).

 

Dresden profitiert von Boom des Städtetourismus und herausragenden Veranstaltungen

"Der Welt-Tourismus verzeichnet nach Erholung der Finanz- und Wirtschaftslage wieder einen positiven Aufwärtstrend. Dass auch Dresden von dieser generellen Entwicklung profitieren würde, hatten wir gehofft. Allerdings hat das touristische Jahr 2010 unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Mit kulturellen Highlights wie der Eröffnung von Türckischer Cammer und neuem Albertinum, herausragenden Jubiläen wie dem 300. Geburtstag des europäischen Porzellans oder konstanten Größen wie den Dresdner Musikfestspielen, dem 12. Stadtfest, dem SemperOpernball oder dem Striezelmarkt hat Dresden weltweit überzeugt. Das Rekord-Ergebnis freut uns umso mehr, da wir im vergangenen Jahr mit der Kampagne ‚Dresden. Kommen Sie Kunst genießen‘ erstmals umfangreich im In- und Ausland für Dresden geworben haben“, so der Dresdner Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert.


Osteuropa legt am deutlichsten zu

Das größte Wachstum an Übernachtungen unter den ausländischen Quellmärkten kam aus Polen (+43,6 Prozent), Japan (+25,2 Prozent), Spanien (+22,6 Prozent), Russland (+22,2 Prozent), Tschechien (+18,5 Prozent) und China (+18,2 Prozent). Damit ist Osteuropa für die Destination Dresden die größte Wachstumsregion mit drei Ländern unter den Top 6. „Bei diesem deutlichen touristischen Wachstum spielen Faktoren wie eine verbesserte Anbindung durch den Direktflug Dresden-Moskau, das generelle Wirtschaftswachstum in Osteuropa sowie die intensive Vermarktung eine große Rolle. Aber auch der Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen beflügelt den Geschäftsreiseverkehr und sukzessive das Tourismusgeschäft in Dresden“, so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.


Weihnachtsstadt Dresden sorgt für überproportionales Wachstum im Dezember

Neben den Monaten Mai, Juni, August und November hat schließlich auch der Dezember alle Rekorde gebrochen, trotz Wintereinbruch mit schwierigen Verkehrsverhältnissen. Insgesamt sind 320.000 Übernachtungen zu verzeichnen (+3,2 Prozent im Vergleich zu Dezember 2009) und 159.000 Ankünfte (+4 Prozent im Vergleich zu Dezember 2009). Die größten Zuwächse kamen im Dezember wieder aus dem Ausland mit einem Plus von 13,3 Prozent in den Übernachtungen und 9 Prozent in den Ankünften. Als ein deutliches Zeichen für den Erfolg der Winterkampagne „Dresden. Gibt dem Winter Glanz“ und auch speziell der Bewerbung des Striezelmarktes sind die Entwicklungen im tschechischen Markt zu bewerten. Dort waren die Dezember-Zuwächse mit 24,8 Prozent mehr Übernachtungen und 40,6 Prozent mehr Ankünften so hoch wie in keinem anderen der ausländischen Top-Märkte.


„Wir vermarkten Dresden in insgesamt 15 Märkten. Ein ebenfalls erfreuliches Ergebnis ist es, dass Japan, unser zweitwichtigster Überseemarkt, 2010 mit einem Plus von 25,2 Prozent an Übernachtungen wieder auf ein gutes Niveau gehoben werden konnte. Die Wirtschaft in Japan hat sich erholt. Wir waren auf zahlreichen Messen präsent, haben Reiseagenturen und Pressevertreter betreut und dabei anlässlich des Striezelmarktes nach Dresden eingeladen“, so Bunge.


Weichen für Dresden-Tourismus gestellt

Dresden hat mit dem Ausbau der Messe und neuen Hotelprojekten frühzeitig zusätzliche Kapazitäten für das Wachstum im Städtetourismus und Geschäftsreiseverkehr geschaffen. Die Hotellerie bewertet dies zunehmend positiv. „Die Zimmerbelegung konnte trotz ausgebauter Kapazitäten 2010 um 3,1 Prozent gesteigert werden, die Durchschnittsnettorate von 74,86 Euro auf 80,32 Euro . Das Preis-Leistungsverhältnis der Dresdner Hotellerie und Gastronomie ist weiterhin sehr gut und ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Der Fokus muss auch künftig auf eine gemeinsame Vermarktung gelegt werden, um bei weiterem Kapazitätszuwachs die Raten kurzfristig halten und mittelfristig erhöhen zu können“, so Jeffrey Pötzsch, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e.V.


Optimistischer Ausblick für Dresden-Tourismus 2011

Die World Tourism Organization (UNWTO) prognostiziert für 2011 ein Wachstum von 4 bis 5 Prozent für den Welttourismus, wobei die größten Zuwächse auf dem asiatischen und amerikanischen Kontinent zu erwarten sind. „Der Städtereisenboom und die zunehmende Anziehungskraft von Events über Ländergrenzen hinweg sind eine große Chance für die Reisedestination Dresden. Wir nehmen mit neuen öffentlichkeitswirksamen Highlights wie den ersten Zwingerfestspielen Dresden diesen Trend auf. Auch internationale Sportevents wie die FIFA Frauen-WM, der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag oder bewährte, überregional bekannte Kulturveranstaltungen wie die Dresdner Musikfestspiele werden Besucher anlocken, die Gefallen finden an der schönen Stadt mit ihrer großen Geschichte und wiederkommen oder sie zumindest weiterempfehlen. Wir hoffen daher, 2011 das hohe Niveau von 3,5 Mio. Übernachtungen halten und unter optimalen Bedingungen eventuell noch steigern zu können“, so Bunge abschließend.

 

Quelle: Pressemitteilung der Dresden Marketing GmbH, 21.02.2011

 

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