
Die Luftangriffe, die in Großbritannien als „The Blitz“
bezeichnet werden, bestimmten das Kriegserlebnis vieler europäischer Städte. Diese Ausstellung, die
als Gemeinschaftsprojekt der Verkehrsmuseen London, Coventry und Dresden entstanden ist, erzählt
die Geschichte des Bombenkrieges aus der Sicht des öffentlichen Nahverkehrs in den drei
schicksalhaft miteinander verbundenen Städten.
Anhand bewegender Zeitdokumente, persönlicher Erlebnis- und Erfahrungsberichte, von Zahlen und
Bildern sowie der Einbeziehung von Museumsexponaten werden Rolle und Aufgaben der
Nahverkehrsunternehmen während des Zweiten Weltkrieges sowie in der schweren Nachkriegszeit beim
Wiederaufbau eindrucksvoll dargestellt. Besonders den Auswirkungen der Bombenangriffe auf die „
Lebensadern“ der drei Städte und damit verbunden auf den Alltag und das Überleben der Menschen wird
großer Platz eingeräumt.
Einführung - London/Dresden/Coventry vor dem Krieg
Vorbereitung
Schutz
Erfahrungen
Sanierung und Erinnerung
Die Ausstellung zeigt in fünf thematischen Schwerpunkten Gemeinsamkeiten und Unterschiede
zwischen
London, Coventry und Dresden.
Sie setzt sich unter anderem mit den Fragen auseinander, was den öffentlichen Nahverkehr in
den drei Metropolen auszeichnet(e), wie die Verkehrsunternehmen für den Krieg vorbereitet
wurden, was sie zum Schutz der Bevölkerung vor Luftangriffen unternahmen und wie die Beschäftigten
den Transport mit Straßenbahnen und Bussen in dieser Zeit am Leben hielten.
In den vergangenen 65 Jahren sind die physischen Auswirkungen der Flächenbombardements
überwiegend verschwunden. Aber das Gedenken an die Luftangriffe bleibt in der Öffentlichkeit
bestehen und formt die Identität der betroffenen Städte.
Die Ausstellung wurde 2010 im London Transport Museum aus Anlass des 70. Jahrestages des „
Blitz“ und des 65. Jahrestages der Zerstörung Dresdens eröffnet und bis März 2011 mit großer
Publikumsresonanz gezeigt.
Offene Führungen:sonntags, 11 Uhr
13.11. / 20.11. / 27.11.
04.12. / 11.12. / 18.12.
15.01. / 22.01. / 29.01.
05.02. / 12.02. / 19.02. / 26.02.
04.03. / 11.03 / 18.03. / 01.04. / 15.04.
Im Gespräch mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Dünnebier
Zur Geschichte der Ausstellung mit anschließendem Rundgang
08.01.2012 um 11 Uhr
25.03.2012 um 11 Uhr
Öffnungszeiten:Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
24., 25., 31. Dezember und am 1. Januar geschlossen