68% der deutschen Haushalte haben einen Internetzugang. Dabei nutzen die 10- bis 24-Jährigen zu
95% das Netz, aus der Gruppe der über 50-Jährigen sind es 36%. 75 Prozent der Internetnutzer haben
in 2009 Waren online bestellt.[1] Auch im Deutschland-Tourismus gewinnt das Internet zunehmend an
Bedeutung für Information und Buchung. Speziell für die Dresden-Besucher ist es das
Informationsmedium schlechthin. Das ergab eine Studie, nach der 72% der befragten Dresden-Besucher
angaben, sich im Web über die Stadt informiert zu haben, gefolgt von Reiseliteratur und
Reiseführern mit 59%. Bei Planung und Vorbereitung sucht der Gast an erster Stelle die Website des
Reiseziels auf, gefolgt von der Website der Unterkunft und an dritter Stelle von Suchmaschinen.[2]
Auch das Web 2.0 spielt mit seinen interaktiven Möglichkeiten eine immer größere Rolle für die
Vermarktung von Destinationen. Die wichtigsten Quellen für Austausch zu Reisezielen sind Wikis und
Bewertungsplattformen, zunehmend aber auch Social Networks.
Für Dresden bedeutet das: Der erste Kontakt mit dem potentiellen Gast, Interessenten oder auch
Investor läuft über die offizielle, von der Landeshauptstadt Dresden geführte Website
www.dresden.de. Die Stadt trägt dem Rechnung, indem alle relevanten Informationen unter dem
gemeinsamen Dach www.dresden.de gebündelt werden – von Informationen für den Bürger bis hin zu
touristisch relevanten Details. Die hohe Zahl der Seitenabrufe von durchschnittlich 2,5 Mio. pro
Monat spricht für sich. Am häufigsten aufgerufene Hauptthemen der deutschen Version waren im
Februar 2010 Stadt, Verwaltung und Rat (492.000) sowie Tourismus (442.000); am meisten genutzte
Shortcuts www.dresden.de/tourismus und www.dresden.de/pass. „Die Nutzungskennzahlen für
www.dresden.de zeigen deutlich, dass der offizielle Internetauftritt der Stadt Dresden in einem
sehr ausgewogenen Verhältnis gleichermaßen von Bürgern als auch Gästen der Stadt genutzt wird“, so
Karl Schuricht, Abteilungsleiter Presseservice der Landeshauptstadt Dresden.
www.mediaserver.dresden.de
Heute wurde der Mediaserver Dresden frei geschaltet, der unter Federführung der Dresden
Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Sandstein Neue Medien GmbH entwickelt worden ist. Unter
www.mediaserver.dresden.de finden Journalisten, Akteure der Tourismusbranche wie Reisebüros, aber
auch Partner aus allen anderen Bereichen oder Privatpersonen Text-, Bild-, Video- und Audiomaterial
gleichermaßen wie Printprodukte oder Werbematerial zu Dresden. So kann ein Reiseveranstalter für
seinen Katalog künftig online passende Dresden-Motive auswählen und kostenfrei herunterladen oder
sich mittels der als Download hinterlegten Publikationen informieren. „Der Mediaserver Dresden ist
eine gute Ergänzung zum bisherigen Internetauftritt der Landeshauptstadt. Zudem haben wir damit ein
wichtiges Instrument zur Steuerung des Dresden-Bildes geschaffen. Denn wir wählen attraktives und
dem Markenimage entsprechendes Material aus, das dann wiederum durch die Nutzer national und
international verbreitet wird“, so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.
Der Mediaserver ist ein dynamisches Arbeitsmittel, das permanent weiterentwickelt und ergänzt
wird.
Zurzeit arbeitet die Dachmarketingorganisation der Landeshauptstadt an einer Gesamtkonzeption
für die Präsenz von Dresden im Social Web. Um von den ersten Erfahrungen anderer großer deutscher
Städte zu profitieren, hat die DMG zunächst eine Benchmarkanalyse der Magic Cities erstellt. „
Dresden ist bei seinen Aktivitäten im Internet bzw. Social Web auf dem richtigen Weg. Wichtig ist
es, bei Präsenzen wie auf Facebook oder Twitter koordiniert und strategisch vorzugehen“, so Dr.
Bettina Bunge.
Von heute bis Ende April sind Interessenten aufgerufen, ihre Meinung über den Mediaserver
Dresden mitzuteilen. Aus den Rückmeldungen wird ein Gewinner ermittelt, dem das Hotel
Taschenbergpalais Kempinski Dresden einen Gutschein für zwei Übernachtungen in einem Doppelzimmer
inkl. Frühstücksbuffet zu Verfügung stellt.
[1] Statistisches Bundesamt, Jahrbuch 2009
[2] (Quelle: ERV Europäische Reiseversicherung AG und DZT, 2009)